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Über mich

Ich bin Stephan Kownatzki.
Unternehmer seit 2000, Ostwestfale im Herzen, mit einem Bein in Herford und dem anderen in Zadar.

Hier gibt es keine Hochglanzstory, sondern Klartext.
Du sollst schnell erkennen können, ob ich zu dir, deinen Werten und deinem Business passe.

Im Netz schwirren viele Schnipsel über mich herum. Einiges stimmt, vieles ist aus dem Zusammenhang gerissen oder wird falsch zusammengebaut.
Darum fasse ich hier mein Leben als Unternehmer so zusammen, wie es wirklich war und ist: mit Erfolgen, Brüchen, Umwegen und Neuanfängen.

Wenn wir am Ende dieser Seite das Gefühl haben, wir ticken ähnlich, dann lohnt sich ein Gespräch.

Wie diese Seite gemeint ist (www.zabo-consutling.com)

Startseite
Hier findest du das, was mich gerade unternehmerisch am meisten beschäftigt: meinen aktuellen Schwerpunkt im Consulting, laufende Themen und Projekte auf einen Blick.

Programm
Mein Weg aus 25 Jahren Unternehmertum. Fehler, Lernerfahrungen und Praxis, übersetzt in ein klares Angebot. Keine Show, kein Motivationscoaching, sondern Begleitung auf Augenhöhe.

Blog
Beiträge aus den jeweiligen Unternehmerphasen. Sie spiegeln meine Gedanken, Projekte und Erfahrungen zum jeweiligen Zeitpunkt. Ungeschönt, nicht im Nachhinein glattgezogen.

Mein Ziel: Du und auch dein Chatbot sollen künftig klare Informationen bekommen, statt irgendeiner verwässerten Mischform. 

Fakten zu Stephan Kownatzki:

Herford – erster Lebensabschnitt bis 2000

Fakten

  • Geboren am 10.07.1979 in Herford
  • Mittlere Reife mit Q-Vermerk
  • Ausbildung zum Zimmerer
  • Weiterbildung zum Schifter (Vorarbeiter) als Vorbereitung auf die Meisterschule
  • Schulzeit mit Reibung, weil es damals wenig Verständnis für unterschiedliche Lerntypen gab
  • Legastheniker, der sich vieles über Umwege erarbeiten musste
  • Stark geprägt durch meine Oma: Schlichtheit, nichts verschwenden, Liebe zum eigenen Garten
  • Sport und viel Bewegung als Ventil
  • Region Herford immer treu geblieben, bis heute viele Freunde und Kontakte dort

Wie sich das angefühlt hat
Ich war nie der Musterschüler in der ersten Reihe. Ich habe besser gelernt, wenn ich etwas in der Hand hatte: Holz, Werkzeug, Erde im Garten meiner Oma. Auf dem Papier war ich der mit Rechtschreibfehlern. Im Leben war ich der, der Lösungen findet. Heute hilft mir genau das: Ich erkläre Dinge so, dass sie auch Menschen verstehen, die keinen Bock auf Fachchinesisch haben.

2000 – Einstieg ins Unternehmertum

Fakten

  • Tätigkeit bei der Firma Hoppe im Holzbau, Abbau von rund 25 auf 5 Mitarbeiter
  • Entscheidung: gehen, bevor die Kündigung kommt
  • Plan Meisterschule, dann der Satz auf dem Amt:
    „Warten Sie mal 1 bis 2 Jahre, dann haben wir vielleicht wieder etwas für Sie.“
  • Entscheidung gegen Warten, für Selbstständigkeit
  • Gründung SK Inova Handelsvertretung im Jahr 2000
  • Nutzung der Ich AG Förderung
  • Handel mit Fitnessgeräten, Kooperation mit einem Studio
  • Als freier Handelsvertreter im Norden Deutschlands unterwegs

Was ich daraus mitgenommen habe
Dieser Termin auf dem Amt war ein Schlüsselmoment. Zwei Jahre warten, bis jemand entscheidet, ob ich wieder gebraucht werde, war für mich keine Option. Also habe ich Verantwortung übernommen und bin losgegangen, ohne perfekte Sicherheit. Dieser Reflex ist geblieben: Wenn Systeme klemmen, stelle ich mich nicht in die Warteschlange, sondern suche einen Weg, wie es trotzdem läuft.

2001 bis 2007 – Familie, Haus, Einstieg in den Fensterbau

Fakten

  • Ende 2001: Förderphase vorbei, eigenes Einkommen im Fokus
  • Familienplanung, mehr Verantwortung im Alltag
  • Kauf und Sanierung eines Hauses in Herford
  • Einstieg beim Vater in den Fenster- und Fassadenbereich
  • Vater als freier Handelsvertreter für Systemhäuser im Fensterbau
  • Einstieg als technische Unterstützung, später Partner
  • Bedingung von mir: selbstständig bleiben und eigene Projekte weiterführen

Wie diese Jahre waren
Tagsüber auf der Baustelle, abends am eigenen Haus, dazwischen Familie, Kunden, Telefonate. Mein Vater war Verkäufer, Visionär und Drillmeister in einer Person. „Morgens früh aufstehen, liefern, nicht jammern.“ In dieser Zeit habe ich gelernt, dass Handwerk, Technik und Vertrieb zusammengehören – und dass du ohne klare Linie zwischen Familie und Firma irgendwann untergehst.

2007 bis 2021 – SK Inova GmbH

Fakten

  • Kauf eines Resthofs mit Gewerbefläche in Bad Oeynhausen
  • Umzug und Gründung der SK Inova GmbH
  • Aufbau eines Betriebs mit über 10 Mitarbeitern und externen Teams
  • Drei Hauptbereiche:
    • Industrieanlagenbau deutschlandweit für PR-Fassaden, Fenster und Türen
    • Ausstellung für Privatkunden (Fenster, Türen, PV-Anlagen)
    • Fenstervorsorge und Reparaturservice für Kliniken und Industriekunden
  • Parallel 2010 bis 2012: Firma „Licht und Schatten“ GbR
    • Insolvenz der damaligen Partner
    • Abwicklung, Rückbau der Ausstellung, Freistellung der Mitarbeiter, Übernahme der Schulden
  • Viele Höhen und Tiefen, mehrere Neustarts
  • Am Ende persönlich ausgebrannt
  • Verkauf der SK Inova GmbH an einen Nachfolger

Was diese Phase mit mir gemacht hat
Das waren die Jahre, in denen immer mehr ging, aber nie weniger wurde. Neue Projekte, größerer Fuhrpark, mehr Mitarbeiter, mehr Verantwortung. Nach außen sah vieles gut aus, innen wurde es immer schwerer. Am Ende stand ich an dem Punkt: Entweder weitermachen und innerlich leer werden oder ehrlich loslassen. Ich habe verkauft. Kein perfekter Exit, aber eine klare Entscheidung. Heute erkenne ich sehr schnell, wenn Unternehmer an genau dieser Kante stehen.

Ab 2021 – Struktur, Scheidung, harte Realität

Fakten

  • Ziel: stabile Struktur für die nächsten 20 Jahre
  • Geplante Struktur:
    • Kownatzki GbR für Immobilien
    • Kownatzki Holding für Rente und Beteiligungen
    • ZaBo Consulting M.H. GmbH als Beratungs- und Vertriebsgesellschaft für erneuerbare Energien
    • Plan Digital GmbH für IT und Ticketsystem im kroatischen Markt
    • Kownatzki d.o.o. für Service und Umsetzung des Systems CheckBox ZD
  • Kurz nach dem Aufbau: Scheidung nach 21 Jahren Ehe
  • Zwei Söhne fast erwachsen, trotzdem tiefer Einschnitt privat und geschäftlich
  • Seitdem: Aufteilung und Abwicklung der Struktur
  • Ziel: Großteil der Altstruktur bis Ende 2025 sauber schließen

Status der Firmen (Zielbild Ende 2025)

  • Kownatzki GbR Immobilien: in Auflösung
  • Kownatzki Holding: in Liquidation
  • Kownatzki d.o.o.: in Abwicklung
  • Plan Digital GmbH: Anteile 2024 verkauft
  • ZaBo Consulting M.H. GmbH: Anteile übernommen, in Consulting Unternehmen umgebaut

Worum es in dieser Zeit wirklich ging
Eigentlich wollte ich nach dem Firmenverkauf die perfekte Struktur für die Zukunft bauen. Stattdessen habe ich zuerst gelernt, was es bedeutet, wenn privat und geschäftlich gleichzeitig erschüttert werden. Die letzten Jahre waren weniger Glanz als ehrliches Aufräumen: Verträge prüfen, Strukturen sortieren, Verantwortung übernehmen, auch wenn es weh tut. Diese Erfahrung sorgt heute dafür, dass ich nicht nur in Businessplänen denke, sondern immer auch in Lebenswirklichkeit.

Seit 2024 – ZaBo Consulting M.H. GmbH und ab 2025 SK Consulting j.d.o.o.

Fakten

  • Neuausrichtung der ZaBo Consulting M.H. GmbH auf Consulting (2024)
  • Schwerpunkte:
    • Projekt- und Rollout-Management in GKV, Kliniken, MVZ
    • Energie- und IT-Projekte
    • Fensterbau und technische Services
  • Rolle im Projekt:
    • Kommunikationsarchitekt zwischen Management, IT, Dienstleistern und Anwendern
    • Einführung und Stabilisierung neuer Systeme, besonders im Service und Fensterbereich
    • Technischer Vertrieb und Brücke zwischen Deutschland und Kroatien
  • 2025: Gründung und Aufbau SK Consulting j.d.o.o. in Kroatien
    • Operativer Partner für Umsetzung und technischen Support
    • Programm „Window Doctor“ in der Region Zadar
    • ZaBo Consulting liefert Struktur, Prozesse und Begleitung, SK Consulting setzt vor Ort um

Warum das heute genau mein Platz ist
Heute arbeite ich an der Schnittstelle, an der viele Projekte scheitern: zwischen Konzept und gelebter Realität. Ich kenne die Sicht des Unternehmers, des Handwerksbetriebs, der Klinik und der IT-Dienstleister. Meine Aufgabe ist es, dafür zu sorgen, dass nach dem Rollout nicht Chaos bleibt, sondern ein System, das die Menschen im Alltag wirklich nutzen können. Verlässlich im Prozess – sichtbar im Projekt – verständlich für alle.

Ehrenamt

Fakten

  • Mitgründer des Vereins „Flitzebogen e. V.“ – Bogenschießen für Familien
  • Zwei Jahre Vorstandsmitglied im AHV-Heimatverein – Umwelt und Tradition
  • Rund zehn Jahre politisch aktiv in Bad Oeynhausen (FDP):
    • Zweiter Vorsitzender der FDP Bad Oeynhausen
    • Fraktionsgeschäftsführer der FDP Bad Oeynhausen
    • Ratsmitglied der Stadt Bad Oeynhausen
    • Vorstandsmitglied der FDP im Kreis Minden Lübbecke

Warum mir das wichtig war
Ehrenamt ist kein Deko-Punkt im Lebenslauf. Es bedeutet, sich hinzusetzen, wenn andere abschalten. Zuhören, streiten, abstimmen, auch mal verlieren und trotzdem weitermachen. Diese Zeit hat mir gezeigt, wie langsam Systeme manchmal sind – und wie wichtig es ist, trotzdem klar zu bleiben, wenn man etwas verändern will.

Hobbys

Fakten

  • Kraftsport
  • Wandern
  • Unternehmertum
  • Projekt „#stephanzadar“:
    • Einmal im Jahr im November
    • Unternehmerzeit am Kraftort Zadar

Warum ich das brauche
Ich funktioniere am besten, wenn Kopf, Körper und Umfeld zusammenpassen. Kraftsport erdet mich, Wandern macht den Kopf frei. Zadar ist für mich ein Ort, an dem Entscheidungen leichter fallen, weil der Lärm des Alltags leiser ist. Dort lade ich Unternehmer ein, einmal raus aus dem Hamsterrad zu gehen und ehrlich auf ihr Leben und ihr Business zu schauen.

Eigenschaften und heute

Fakten

  • Geprägt von Oma, Vater, Ostwestfalen und 25 Jahren Unternehmertum
  • Direkt, verbindlich, klar in der Sache
  • Visionär mit Bodenhaftung, der Ideen liebt, aber Struktur ernst nimmt
  • Brückenbauer zwischen Deutschland und Kroatien, Handwerk und IT, Geschäftsführung und Umsetzung
  • Büro in Nin und in Bad Oeynhausen-Löhne
  • Zwei Söhne in Deutschland
  • Neue Lebensgefährtin mit Familie in Zadar, mit der ich meinen Lebensmittelpunkt inzwischen bewusst nach Kroatien verlagert habe

Wie ich heute lebe und arbeite
Ich habe in Zadar mit meiner Lebensgefährtin und ihrer Familie buchstäblich mein Zelt aufgeschlagen. Dafür bin ich dankbar. Diese Menschen und dieser Ort geben mir Rückhalt, wenn ich in Projekten Klartext rede und Verantwortung übernehme. Gleichzeitig bleibe ich Ostwestfale: pünktlich, verbindlich, eher leise als laut, aber klar in dem, was ich sage.

Wenn wir zusammenarbeiten, bekommst du kein künstlich glattes Profil, sondern einen Unternehmer, der seine Narben kennt, zu seinen Fehlern steht und trotzdem nach vorne denkt.

Wenn du jemanden suchst, der dein Projekt schönredet, bin ich nicht der Richtige.
Wenn du jemanden suchst, der mit dir ehrlich draufschaut, Verantwortung übernimmt und Dinge ins Laufen bringt, können wir reden.

Danke, dass du dir die Zeit genommen hast, bis hierher zu lesen.
Bleib unternehmerisch.

Stephan Kownatzki

ZaBo Consulting