Ein bis zwei Jahre.
Dann hätte man vielleicht wieder etwas für mich.
Das war im Jahr 2000.
Ich saß auf einem Amt und wollte wissen, wie es für mich beruflich weitergehen kann.
Die Antwort war sinngemäß:
Stephan, warte erst einmal ab.
Ich war 21 Jahre alt.
Ausgebildeter Zimmermann.
Bereit zu arbeiten.
Aber warten, bis jemand anderes über meine Zukunft entscheidet?
Das war keine Option.
Also bin ich gegangen.
Nicht mit einem perfekten Plan.
Aber mit einer Entscheidung.
Ich mache mich selbstständig.
Heute, mehr als 25 Jahre später, weiß ich:
Das war der Anfang von allem.
Ich bin Unternehmer geworden, weil ich nicht warten wollte.
Meine erste Firma war eine Handelsvertretung.
Ich verkaufte Fitnessgeräte, entwickelte Ideen und war als freier Handelsvertreter unterwegs.
Nicht alles davon war erfolgreich.
Aber alles war echt.
Ich musste Kunden finden.
Ich musste Angebote schreiben.
Ich musste verkaufen.
Und ich musste lernen, dass Begeisterung allein noch keine Rechnung bezahlt.
Das klingt banal.
Ist es aber nicht.
Viele gute Ideen scheitern genau daran.
Das Produkt ist da.
Der Unternehmer glaubt daran.
Aber niemand hat geklärt, wer es kaufen soll, wie es verkauft wird und wer nach dem ersten Gespräch verbindlich weiterarbeitet.
Diese Fragen begleiten mich bis heute.
Mein Vater war Handelsvertreter im Fenster- und Fassadenbau.
Ein Verkäufer.
Ein Visionär.
Und manchmal auch ein Drillmeister.
Sein Satz war einfach:
Morgens aufstehen. Liefern. Nicht jammern.
Ich brachte das technische Verständnis aus dem Handwerk mit.
Er kannte Produkte, Hersteller und Märkte.
Gemeinsam lernten wir, dass Handwerk und Vertrieb nicht getrennt funktionieren.
Du kannst das beste Fenster der Welt bauen.
Wenn der Kunde dir nicht vertraut, verkaufst du es nicht.
Du kannst hervorragend verkaufen.
Wenn Aufmaß, Lieferung und Montage nicht funktionieren, verkaufst du nur ein späteres Problem.
Genau in dieser Verbindung habe ich meinen Platz gefunden.
Zwischen Produkt und Kunde.
Zwischen Technik und Vertrieb.
Zwischen Zusage und Ergebnis.
2007 gründete ich die SK Inova GmbH.
Wir bauten Fenster, Türen und Fassaden.
Wir arbeiteten für Privatkunden, Kliniken, Industrieunternehmen und große Institutionen.
Wir entwickelten einen Reparatur- und Vorsorgeservice für Fensteranlagen.
Wir planten.
Wir verkauften.
Wir montierten.
Wir lösten Probleme, wenn andere noch über Zuständigkeiten diskutierten.
Aus dem kleinen Anfang wurde ein Unternehmen mit Mitarbeitern, externen Teams, Fuhrpark und Projekten in ganz Deutschland.
Der Umsatz wuchs auf rund eine Million Euro.
Von außen sah das gut aus.
Und vieles daran war auch gut.
Aber hier kommt der Teil, der in Unternehmergeschichten oft fehlt.
Mehr Umsatz bedeutet oft:
Mehr Mitarbeiter.
Mehr Fahrzeuge.
Mehr Verpflichtungen.
Mehr Kunden, die gleichzeitig etwas brauchen.
Und irgendwann mehr Verantwortung, als ein einzelner Mensch dauerhaft tragen sollte.
Ich habe zu lange geglaubt, dass die Antwort auf ein Problem immer noch mehr Einsatz ist.
Noch ein Auftrag.
Noch ein Wochenende.
Noch eine schnelle Lösung.
Unternehmer können viel tragen.
Das Problem ist nur:
Man merkt oft zu spät, wann aus Verantwortung Überlastung wird.
Nach außen lief das Unternehmen.
Innen wurde es immer schwerer.
Irgendwann musste ich eine Entscheidung treffen.
Weitermachen, weil man es von mir erwartet?
Oder loslassen, weil es richtig ist?
Ich habe verkauft.
Kein filmreifer Exit.
Keine Champagnergeschichte.
Eine unternehmerische Entscheidung.
Dann habe ich den nächsten Fehler gemacht.
Ich wollte sofort eine neue, perfekte Struktur bauen.
Holding.
Immobilien.
Consulting.
IT.
Kroatien.
Beteiligungen.
Neue Geschäftsmodelle.
Alles sollte logisch ineinandergreifen.
Auf dem Papier war es stark.
Im echten Leben kam eine Scheidung nach 21 Jahren Ehe dazu.
Plötzlich mussten nicht nur Unternehmen neu geordnet werden.
Sondern ein ganzes Leben.
Firmen.
Verträge.
Immobilien.
Verantwortlichkeiten.
Familie.
Deutschland.
Kroatien.
Ich habe in dieser Zeit viel über Strukturen gelernt.
Vor allem darüber, dass eine Struktur nur dann gut ist, wenn sie auch in schwierigen Zeiten trägt.
Weil Erfahrung nicht nur aus Erfolgen entsteht.
Ich habe Unternehmen gegründet.
Ich habe Unternehmen aufgebaut.
Ich habe verkauft.
Ich habe abgewickelt.
Ich habe Menschen eingestellt und Menschen freistellen müssen.
Ich habe Geld verdient.
Ich habe Geld verloren.
Ich habe falschen Partnern vertraut.
Und ich habe Entscheidungen getroffen, deren Preis ich später selbst tragen musste.
Das macht mich nicht unfehlbar.
Aber es macht mich schwerer zu beeindrucken.
Ein schönes Konzept reicht mir nicht.
Eine große Vision auch nicht.
Ich möchte wissen:
Wer kauft das?
Wer entscheidet?
Wer übernimmt Verantwortung?
Wie wird geliefert?
Was passiert, wenn etwas nicht funktioniert?
Und bleibt am Ende wirklich Geld übrig?
Das ist die Sprache des Unternehmertums.
Ein IT-Rollout für kritische Infrastruktur.
Mehr als 380 Standorte.
Viele Beteiligte.
Verschiedene Dienstleister.
Management.
IT.
Support.
Standortverantwortliche.
Anwender.
Meine Aufgabe war nicht, die Technik zu erfinden.
Meine Aufgabe war, dafür zu sorgen, dass die Menschen gemeinsam liefern können.
Ich baute Kommunikationswege auf.
Ich strukturierte Rückmeldungen.
Ich machte Probleme sichtbar.
Ich brachte Entscheidungen an die richtige Stelle.
Und ich hielt nach, wenn aus einer Zusage wieder nur ein freundlicher Satz werden sollte.
Da wurde mir etwas klar.
Die Werkzeuge sehen anders aus.
Die Probleme nicht.
Material fehlt.
Informationen kommen zu spät.
Verantwortlichkeiten sind unklar.
Ein Beteiligter wartet auf den anderen.
Und am Ende wundern sich alle, warum der Termin nicht gehalten wurde.
Ob Fensterbau, IT oder Markteintritt:
Projekte scheitern selten daran, dass niemand etwas weiß.
Sie scheitern daran, dass Wissen nicht in eine klare Entscheidung und anschließend in Handlung übersetzt wird.
Genau das kann ich.
Nicht als Neustart.
Sondern als Start mit 25 Jahren Erfahrung.
Die alten Strukturen waren weitgehend sortiert.
Mein Lebensmittelpunkt lag in Zadar.
Meine unternehmerischen Wurzeln und mein Netzwerk lagen weiterhin in Nordrhein-Westfalen.
Und zum ersten Mal musste ich nicht mehr versuchen, alles in eine Firma zu packen.
Die Aufteilung wurde klar.
ZaBo Consulting entwickelt Märkte, Partner und Projekte.
Bura Tec macht daraus ein lieferbares Geschäft.
Viele Unternehmen wollen nach Kroatien.
Andere Unternehmen aus Kroatien möchten nach Deutschland.
Beide Seiten unterschätzen oft, was dazwischenliegt.
Die Deutschen kommen mit Prozessen, Erwartungen und langen Unterlagen.
Die Kroaten arbeiten persönlicher, direkter und oft pragmatischer.
Keine Seite ist grundsätzlich besser.
Aber beide Seiten können hervorragend aneinander vorbeiarbeiten.
Genau dort setzt ZaBo Consulting an.
Ich prüfe, ob ein Vorhaben wirklich tragfähig ist.
Ich entwickle den Weg in den Markt.
Ich finde passende Fachpartner.
Ich spreche mit Herstellern, Händlern, Entscheidern und technischen Ansprechpartnern.
Ich übersetze nicht nur die Sprache.
Ich übersetze Erwartungen.
Denn ein deutscher Fachhändler kauft nicht nur ein Produkt.
Er kauft Lieferfähigkeit.
Unterlagen.
Verlässliche Preise.
Reklamationsprozesse.
Erreichbarkeit.
Und das Gefühl, dass auch nach der ersten Bestellung noch jemand ans Telefon geht.
Das gilt für einen kroatischen Hersteller, der nach Deutschland will.
Und es gilt für ein deutsches Unternehmen, das in Kroatien starten möchte.
ZaBo übernimmt dabei die beratende und entwickelnde Seite.
Markteintritt.
Fachpartneraufbau.
Vertriebsstruktur.
Projektentwicklung.
Umsetzungssicherung.
Und wenn ein IT- oder Infrastruktur-Rollout einen Unternehmer im Projekt braucht, bleibt auch das ein Teil meiner Arbeit.
Ich steige dort ein, wo zwischen Management, Dienstleistern und Anwendern zu viel verloren geht.
Nicht als Zuschauer.
Sondern als jemand, der Verantwortung übernimmt.
Eine Marktstrategie ist wertlos, wenn niemand liefern kann.
Deshalb gibt es Bura Tec d.o.o.
Bura Tec ist unsere operative Gesellschaft in Kroatien.
Hier geht es um Produkte, Einkauf, Angebote, Bestellungen, Logistik, Aufmaß, Montage und Service.
In Deutschland baut Bura Tec den B2B-Vertrieb für maßgefertigte, manuelle Innenbeschattung aus kroatischer Produktion auf.
Für Fachhändler.
Raumausstatter.
Fensterbauer.
Innenarchitekten.
Und Showrooms, die ihren Kunden individuelle Lösungen anbieten wollen.
ZaBo entwickelt den Markt und baut die Beziehungen auf.
Bura Tec wickelt das konkrete Geschäft ab.
So bleibt der Vertrieb nicht an einem guten Gespräch hängen.
In Zadar.
In Nin.
Und Schritt für Schritt in ganz Dalmatien.
Der Schwerpunkt liegt auf hochwertigen Beschattungslösungen für Immobilien, Ferienobjekte, Hotels und Bauträger.
ZIP Screens.
Solar ZIP Systeme.
Rollläden.
Insektenschutz.
Innenbeschattung.
Outdoor-Systeme.
Aufmaß.
Montage.
Service.
Nicht alles für jeden.
Sondern technische Lösungen, die zum Objekt, zum Klima und zum Kunden passen.
Denn an der Küste sieht eine Beschattung auf dem Angebot schnell gut aus.
Ob sie bei Sonne, Salz und starkem Wind immer noch gut ist, zeigt sich später.
Wir denken an dieses Später.
Ein kroatischer Hersteller hat ein gutes Produkt, aber keinen Zugang zum deutschen Fachhandel?
ZaBo entwickelt den Markt.
Bura Tec organisiert das lieferbare Geschäft.
Ein deutsches Unternehmen möchte in Kroatien Partner finden oder ein Projekt aufbauen?
ZaBo prüft die Realität und entwickelt den Weg.
Bura Tec unterstützt bei der operativen und technischen Umsetzung vor Ort.
Ein Rollout verliert Tempo, weil zu viele Beteiligte miteinander reden, aber niemand verbindlich entscheidet?
Dann komme ich als Unternehmer ins Projekt.
Das ist kein klassisches Beratungsmodell.
Es ist mein Weg, die Dinge zusammenzubringen, die ich selbst seit 25 Jahren zusammenbringen musste.
Produkt.
Markt.
Menschen.
Technik.
Geld.
Und Umsetzung.
Ich bin Berater geworden, weil ich weiß, wie teuer schlechte Entscheidungen werden können.
Deshalb verspreche ich dir nicht, dass jede Idee funktioniert.
Ich sage dir auch nicht nach einer Stunde, dass du nur größer denken musst.
Manchmal ist die richtige Entscheidung:
Starten.
Manchmal ist sie:
Anders starten.
Und manchmal ist sie:
Lass es.
Klarheit kann unbequem sein.
Aber Unklarheit ist meistens teurer.
Ich stelle Fragen, bis das wirkliche Problem auf dem Tisch liegt.
Ich trenne Wunsch von Wirklichkeit.
Ich bringe Themen in eine Reihenfolge.
Ich kläre, wer was bis wann übernimmt.
Und ich bleibe nah genug dran, um zu merken, wenn aus einer Entscheidung wieder nur ein Gespräch wird.
Keine Folien ohne Folgen.
Kein Beraterkino.
Keine Marktanalyse, die anschließend in einem Ordner verschwindet.
Erst prüfen.
Dann entscheiden.
Dann sauber umsetzen.
Mein Lebensmittelpunkt liegt heute in Kroatien.
Meine geschäftlichen Wurzeln liegen weiterhin in Deutschland.
Ich kenne die deutsche Erwartung an Planung, Qualität und Dokumentation.
Und ich kenne inzwischen auch die kroatische Stärke, Lösungen pragmatisch und persönlich möglich zu machen.
Dazwischen entstehen Reibungspunkte.
Aber genau dort entstehen auch Chancen.
Ich habe lange gebraucht, um zu erkennen, dass ich mich nicht für eine Seite entscheiden muss.
Meine Aufgabe liegt genau dazwischen.
Als Türöffner.
Als Übersetzer zwischen zwei Geschäftskulturen.
Und als Unternehmer, der darauf achtet, dass aus einer Möglichkeit ein belastbares Geschäft wird.
Du hast ein gutes Produkt, aber noch keinen Zugang zum richtigen Markt.
Du suchst verlässliche Fachpartner in Deutschland oder Kroatien.
Du möchtest dein Kroatien-Geschäft nicht auf Vermutungen aufbauen.
Du brauchst jemanden, der ein Projekt strukturiert und verbindlich begleitet.
Oder dein Rollout braucht weniger Rauschen und mehr klare Entscheidungen.
Dann sollten wir reden.
Wenn du jemanden suchst, der dein Vorhaben schönredet, bin ich nicht der Richtige.
Wenn du jemanden suchst, der ehrlich hinschaut, unternehmerisch denkt und Verantwortung übernimmt, könnte es passen.
Denn wenn Wissen überall verfügbar ist, wird Erfahrung zum Unterschied.
Stephan Kownatzki
Geschäftsführer ZaBo Consulting und Bura Tec d.o.o.
Market Access, Partneraufbau und Projektentwicklung zwischen DACH und Kroatien
+49 156 7841 4174

Mein Projekt mit Stephan besprechen…
Sie sehen gerade einen Platzhalterinhalt von Vimeo. Um auf den eigentlichen Inhalt zuzugreifen, klicken Sie auf die Schaltfläche unten. Bitte beachten Sie, dass dabei Daten an Drittanbieter weitergegeben werden.
Mehr InformationenSie sehen gerade einen Platzhalterinhalt von YouTube. Um auf den eigentlichen Inhalt zuzugreifen, klicken Sie auf die Schaltfläche unten. Bitte beachten Sie, dass dabei Daten an Drittanbieter weitergegeben werden.
Mehr InformationenSie müssen den Inhalt von reCAPTCHA laden, um das Formular abzuschicken. Bitte beachten Sie, dass dabei Daten mit Drittanbietern ausgetauscht werden.
Mehr InformationenSie sehen gerade einen Platzhalterinhalt von Elfsight. Um auf den eigentlichen Inhalt zuzugreifen, klicken Sie auf die Schaltfläche unten. Bitte beachten Sie, dass dabei Daten an Drittanbieter weitergegeben werden.
Mehr Informationen